Ein Markstand ensteht

Heute mal ein Beitrag aus einer anderen Werkstatt!

Ein weiterer Schritt den ich gerne gehen möchte, mit meinen Gewändern auf Märkte zu fahren. Hierbei lege ich den Fokus in diesem Jahr auf die fantastischen Spektakel!

Ich habe meine Ideen und Vorstellungen für das Marktstandkonzept mit meinem außerordentlich, talentierten Schreinermeister besprochen und bin gespannt was er erschaffen wird. Ich weiß also genauso wenig wie ihr was daraus wird.

Meine Termine findet ihr auf meiner Homepage:
http://www.gewand-manufaktur.com/Termine

Ich bin so gespannt auf meine erste Saison. Das wird Aufregend!

www.GEWAND-MANUFAKTUR.com

Es ist vollbracht…

Die GEWAND MANUFAKTUR stellt ihre neue Fantasy Kollektion vor.

In Zusammenarbeit mit einer regionalen Näherei konnten meine Entwürfe sorgfältig in Kleinserienfertigung umgesetzt werden.

Die verarbeiteten Materialien sind in gewohnter Qualität, ich setzte dabei auf Leinen, Wolle und ganz besonders auf Seide.

Hiermit möchte ich eine Lücke schließen, zwischen exklusiven Einzelanfertigungen und der regulär angebotenen Standardware.

Die Kollektion erscheint in einem authentischen Look, kein primäres Konzept, keine spezielle Rolle ist den Kleidern vorbestimmt – jede Kundin soll in ihrem Gewand ihren eigenen Charakter entdecken, erleben und nach ihren persönlichen Wünschen gestalten.

Aus diesem Grund habe ich bewusst darauf verzichtet mich zu eng an bestimmten Vorlagen aus Film und Fernsehn zu orientieren, jedoch sind diese natürlich eine starke Inspiration, die mich letztendlich dazu bewegt hat eine solche Kollektion zu entwerfen und umzusetzten.

Diese Kollektion spielt nun mit der Ausgestaltung typischer Fantasyelemente sowie Schnitten und Details der reichhaltigen Mode des späten Mittelalters.

Damit ist ein weiterer, großer Schritt für die GEWAND MANUFAKTUR geschafft, und dabei ist es „nur“ ein Anfang. Es gibt noch viel zu tun, so einiges wartet noch auf eine Ausarbeitung. In Planung sind aktuell eine Männerlinie, eine eigene Accessoires- und Schmuckkollektion, sowie weitere historische Unterwäsche in feinster Leinenqualität. Wie gesagt es ist „nur“ ein Anfang. Stay tuned! 😉

Eine (Fantasy) Kollektion entsteht…

Seit der Gründung der Gewand Manufaktur 2012 hatte ich den Plan in Produktion zu gehen. Der Traum von einer eigenen Kollektion war von Anfang an mein Ziel, auf welches ich die letzten Jahre hingearbeitet habe. Nun ist es endlich so weit.

Ich möchte Euch gerne einladen mich auf diesem Weg zu begleiten, um Euch einen kleinen Einblick in den Prozess zu ermöglichen. Dabei gehe ich nicht chronologisch vor, sondern poste immer mal wieder einen Ausschnitt. Die konkrete Planung zu dieser Kollektion entstand bereits Anfang 2016, die ersten Entwürfe sogar schon ein Jahr vorher.

Am Anfang steht der Stoff – mit ihm steht und fällt jeder Entwurf.

Für mich kommt immer erst der Stoff, dann das Kleid und dann die Kollektion. Naturfarbenes Leinen hat es mir besonders angetan, seine tollen Eigenschaften, sein natürliches Aussehen und seine Einfachheit.

Bisher war ich es gewohnt immer nur meterweise einzukaufen,  jetzt aber ganze Stoffballen zu bestellen ist schon ein andere Hausnummer. Mit diesen zwei  Ballen geht es also los. Feinstes gebleichtes Leinen für hochwertige Unterwäsche und ein Ballen aus naturbelassenem Leinen.

Schneller als man sich versieht entstehen die ersten Kleider der neuen Kollektion. Das Besondere hierbei ist ihre Fertigung in Deutschland. Ich habe lange gesucht und sie gefunden, die wahrscheinlich noch letzten existierenden Nähereien. „Das lohnt sich nicht“ habe ich oft gehört und ja, das mag sein, dennoch für mich ist es eine wunderbare Möglichkeit etwas Neues zu erschaffen und zu gestalten.

Feine Damast- und Seidenärmel, mit bezaubernden Knöpfen versehen, setzen kleine Akzente. Ich liebe solche Details, und wer genau hinschaut, der erkennt vielleicht, dass es sich bei den Knöpfen um historische Repliken des 14. Jahrhunderts  handelt.

2000 bezaubernde, klitzekleine, gold- und silberfarbene  Knöpfe :

Zwei verschiedene Knopfvariante in zwei unterschiedlichen Farben für die Kleinserien-Fertigung der vor-konfektionierten Kleider in verschiedenen Farben und Größen.

Fortsetzung folgt…

Mr. Hurley bekommt ein neues Gewand

Foto: (c) Inselaffe

Hier folgt nun, wie von Euch gewünscht, ein Bericht aus aktueller Produktion. 🙂

Durch Blockbuster wie „Pirates of the Caribean“ sind Piraten in letzter Zeit wieder sehr in Mode gekommen. Aus dem Look der Klamotten und dem „Lifestyle“ voller Abenteuer und Romantik, hat sich eine regelrechte Szenekultur entwickelt aus der auch diverse Musikbands hervorgegangen sind.

Ich habe das Glück einige dieser Bands mit meinen Kreationen ausstatten zu dürfen. Dazu gehören auch die PULVERAFFEN (www.pulveraffen.de).

Mr. Hurley bekommt ein neues Gewand. Eine Hose und eine Weste sollen es werden. Dabei hat Simon sehr genaue Vorstellungen davon, wie er seine Sachen haben möchte: die Weste kurz und die Hose pluderig weit.

Nun mag ich es allerdings, wenn die „Kostüme“ nicht zu „kostümig“ aussehen – sondern eher nach historischer Bekleidung. Auf entsprechenden Tragekomfort, auf hochwertige Stoffe und praktische Details wie Taschen, lege ich sehr viel Wert und orientiere mich dabei möglichst nahe am historischen Original.

 

Mein Lieblingsbuch über Barocke Männermode ist momentan der wunderbare Bildband „Modeljon, Manligt Mode“, eine Veröffentlichung aus der Livrustkammaren, der Rüstkammer des königlichen Schlosses in Stockholm.

Eine meiner liebsten Abbildungen aus dem Buch zeigt die morphologische Entwicklung von Herrenwesten vom Barock zum Empire. Da Mr. Hurley ja eher eine kurze Variante bevorzugt, wird es also eine spätere barocke Form werden (Weste Nr 4).

 

Meine Stoff-Auswahl für die Weste fiel auf ein rustikales Leinen – braun beige meliert.

Zum Übertragen der Schnittmuster benutze ich einfaches Packpaier.

Nein, ich habe mich hier nicht verzeichnet. 😉 Ich passe meine Schnitte an jeden Kunden individuell an.

Ohne gute Stoffschere geht gar nichts! Meine Blumenschere darf auf keinen Fall im Repertoire fehlen.

Hurley hatte den Wunsch viiiiiele Knöpfe! 🙂

Ein weiteres Schätzchen ist meine Knopflochschere. Die ist das beste was mir je passieren konnte – sie ist so praktisch und erleichtert das Knopfloch einschneiden um 100%.

Wie bereits erwähnt ist mir die praktische Altagstauglichkeit meiner Gewänder sehr wichtig. So Details wie TASCHEN  in der Weste sind für mich selbstverständlich.

Und hier einmal die fertige Weste auf der Puppe.

***

Da Hurley`s Farbe „grün“ ist, musste es natürlich eine grüne Pluderhose werden. Ich habe ein besonders schönes intensives grün gefunden aus robustem Leinen.

Den Teil wo ich mit meiner Gütermann Garn Farbkarte den passenden Ton raussuche mag ich mit am Liebsten.

Beim Garn sollte man nicht sparen! Ich benutze ausschließlich nur noch Gütermann! Entschuldigt die Schleichwerbung – aber gutes Garn ist nicht zu unterschätzen. Seit ich nur noch das Markengarn verwende habe ich kaum noch Probleme mit meinen Maschinen. Das meiste der Probleme mit Nähmaschinen kommt vom Garn. Und natürlich von der Haltbarkeit und  Strapazierfähigkeit der Nähte ganz zu schweigen. Also Leute spart nicht am GARN!

Hosenknopfleiste im Detail

Detail Kniebündchen mit Knöpfen.

Versteckte Hosentaschen! 😉

Das fertige Ensemble. Weste und Pluderhose. Jetzt kann Hurley es nach Herzenslust noch verrantzen!

Ich hoffe der Einblick in meine aktuellen Aufträge hat Euch gefallen.

Eine Schamlatzhosen-Strategie

Mein Blog wird einerseits meine aktuellen Arbeiten dokumentieren, andererseits auch rückwirkende Projekte und Veranstaltungen präsentieren.

Nachdem ich das 14. Jahrhundert für mich erschlossen hatte entdeckte ich in der Folge nun das 15. Jahrhundert . In der Herrenmode dieser Zeit entwickelte sich aus den klassischen seperaten Beinlingen die Schamlatzhose. 

Hier eine kleine Auswahl von Abbildungen von ebensolchen Schamlatzhosen aus Gemälden des 15. Jahrhunderts.

Die korrekte, passgenaue Anfertigung einer solchen Hose stellte mich lange Zeit vor große Herausforderungen. Jeder der schon mal ein solches Teil genäht hat weiß von den Schwierigkeiten und Tücken die mit der Fertigung dieses Kleidungsstückes einher gehen.

Nach mehreren Versuchen habe ich das Prinzip verstanden und erprobt. Nun stellte sich die Frage einer wirtschaftlichen Herstellung. Wie kann man diese umsetzen, ohne daß es für den Kunden unnötig kompliziert und teuer wird?

Fest steht es führt kein Weg an einer persönlichen Anprobe vorbei. Die Schamlatzhose ist eine Maßanfertigung, sie muss für einen perfekten Sitz am Kunden angepasst werden, denn watt sacht der Kölner so schön: „Jeder Jeck is anners“.

Da ich ja die klassische Schnittmustererstellung nie wirklich richtig gelernt hatte, begann ich mich autodidaktisch damit zu befassen. In meiner Ausbildung zur „Bekleidungstechnischen Assistentin mit Zusatzausbildung zur Modenäherin“ wurde die Schnittkonstruktion nur an einem Grundschnitt – Damenrock – grob erklärt und bearbeitet. Deshalb lege ich großen Wert darauf mich „Näherin“ zu nennen und nicht „Schneiderin“, denn ich habe das Schneiderhandwerk nie erlernt; es gab schon damals leider keine Möglichkeit mehr diesen wunderbaren Beruf zu ergreifen.

Die historischen Schnitte habe ich mir also die letzten Jahre auf etwas unkonventionelle Weise selbst erarbeitet und hergeleitet. Mit großer Leidenschaft adaptierte ich die Linienführung auf den zeitgenössischen Gemälden auf den modernen Körper.

Als nächstes meldete ich mich für einen Lehrgang am Modeinstitut Gabriel an. Für eine so komplexe Schnittkonstruktion wie die einer Schamlatzhose, sollte es ein System sein, nach welchem die Hose nach der ersten Anprobe schon annähernd perfekt sitzt. Dies versprach die sogenannte „Gabriel Formel“. Also wagte ich den Schritt zurück an die Schulbank um mein Fachwissen diesbezüglich  zu erweitern.

Ich war sehr gespannt, ob ich diese Formel auf die historische Linienführung und Schnittkonstruktion einfach so adaptieren konnte. Würde das nach meinen Vorstellungen funktionieren, wäre der Schnitt für die erste Anprobe schon passgenau?

Nach diesem intensiven Lehrgang konnte ich es  kaum erwarten, das neu erlernte System anzuwenden und auszuprobieren. Schon bald stellte sich auch ein geeigneter Probant freiwillig als Testperson zur Verfügung.

Im Maßstab 1:3 wurde erst einmal an einer Grundschnitthose ein Probeschnitt konstruiert.

Übertragen auf den Maßstab 1:1 stellte sich nun die Frage, wie mach ich aus zwei Seitennähten eine Hose mit nur einer hinteren Naht?

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Et voilà – es hat tatsächlich funktioniert. Bei der Anprobe musste ich „nur“ noch die Dehnung des Stoffes „wegnehmen“, die sich bei jedem Stoff anders verhält und im Vorfeld nicht berechnet werden kann. Ich war ganz erstaunt und glücklich darüber, daß sich mit der Gabriel FormeI dieser Schnitt nicht nur entwickeln lies, sondern auch noch sofort passte. Das war ein großer Fortschritt für mich und eine enorme Erleichterung in der zukünftigen Auftragsbearbeitung.

 

Diese Version der Schamlatzhose hat hinten noch drei Nähte, ich arbeite aber bereits an einer Version mit nur einer Naht und einem eingesetzt Keil,  so wie man es auf vielen historischen Abbildungen sieht, ein stetiger Prozess der Entwicklung.

Die Puppe entspricht natürlich nicht ganz den Maßen des Kunden,  aber ich denke, daß man die Passform und das Ergebnis schon gut erkennen kann. Die Hose befindet sich nun in der Beta Testphase und wird diversen Belastungsproben ausgesetzt sein.

Zu erwähnen wären außerdem diese „Schnürsenkel“ mit denen die Klamotte zusammengehalten wird.

Diese sogenannten Nestelbänder habe ich aus Seidengarn geflochten, es gibt diverse Flechtmethoden, vergleichbar mit Freundschaftsbändern. Die Bänder werden durch Nestellöcher gezogen, umstickte runde Knopflöcher. Die Enden werden mit Nestelspitzen versehen, so lassen sich die Bänder ohne Probleme durch die Löcher fädeln.

Nach langer Suche habe ich endlich einen Kunsthandwerker gefunden, der mir  besonders feine Spitzen aus Messing anfertigt und diese auch gleich an die Nestelbänder montiert. (Rechts daneben im Vergleich eine handelsübliche, zu grobe Nestelspitze.) Auf solche Details lege ich höchsten Wert bei der Anfertigung meiner rekonstruierten historischen Mode.

***

Es folgt nun die Konstruktion weiterer köperbetonter Oberbekleidung des 15. Jahrhunderts, wie zb. Rüstwämser.

Ich hoffe der kleine Einblick in meine Arbeit und die damit einhergehenden Problemlösungen mit denen ich mich beschäftige hat Euch gefallen.

Fotos: Karolin Fischer

A Winter Fairy-Tale

Spontanes Wintershooting bei schönstem Frostwetter und -5 Grad vor unglaublich fantastischer Kulisse.

Lasst euch verzaubern und seht wie ein Wintermärchen entsteht. Nur ich, mein Kleid, mein Fotograf, seine Kamera und eine sagenhaft fantastische Winterkulisse.

Eure Karo

-Fotos: Jonas Radtke-

A Turn Into Something New…

Nachdem ich mich 2012 mit meinen Kostümen – unter dem Label „Gewand Manufaktur“ – selbständig gemacht habe, ist viel passiert. Viele Höhen und Tiefen habe ich durchlebt, viele unglaubliche, aber auch schmerzliche Erfahrungen gesammelt und dabei eine Menge Menschen kennengelernt.

Wo will ich hin? Was ist mein Weg?

Am Anfang steht eine Idee, eine Vorstellung, ein Ziel, auf das man hinarbeitet. Ich habe mich umgesehen, beobachtet, mich inspirieren lassen und ausprobiert und auf diesem Wege aufregende Projekte, Aufträge und Events erleben dürfen.

Vier Jahre Selbständigkeit sind ein wirklich guter Lehrmeister für das Leben. Diese Zeit forderte und formte nicht nur meine Fähigkeiten, sondern half mir auch dabei mich in meiner Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Was stelle ich mit diesen wertvollen Erfahrungen und Eindrücken an? Ich stecke sie in meine Arbeit und unterziehe meiner Gewand Manufaktur einem Relaunch.

In diesem Blog dokumentiere ich, neben meinen Projekten, auch diesen Relaunch, die Entwicklung eines neuen Gesamtkonzeptes in neuem Design und eigener Bildsprache. Vielleicht findet ihr es ja genauso spannend, wie sich das Ganze verändern und weiterentwickeln wird.

„A Turn into something new“ bezieht sich nicht nur auf ein neues Erscheinungsbild meiner Gewand Manufaktur, sondern auch auf die Erweiterung meiner Sujets. Unvorhergesehene Pfade haben mich in eine fremde Welt gelockt,  die zu entdecken sich lohnt.

Lasst euch verzaubern und entführen in eine fantastische Welt…

Eure Karo

– Fotos & Artwork: Jonas Radtke-

14th Century – Late Medieval Costumes

Meine Leidenschaft für die Geschichte entdeckte ich mit meiner liebsten Epoche, dem 14. Jahrhundert. Die Vorstellung vom finsteren, dreckigen Mittelalter ist ja leider immer noch weit verbreitet. Ich möchte diesem Klischee mit meiner Arbeit entgegenwirken. Gerade das späte Mittelalter bietet einen schier unendlichen Schatz an farbenprächtiger Mode. Der Spruch auf dem Teaser Bild ist also eher ironisch gemeint. 😉

 

Eines meiner ersten historisch inspirierten Kleider entstand 2010 – ja, so lange mach ich das noch nicht^^ –  eine nachtblaue Cotehardie aus feiner Wolle, komplett gefüttert mit feinstem Leinen. In einem Abstand von je 1,5 cm sind die Knöpfe aus Zink dicht gesetzt :-D, die Knopflöcher und alle sichtbaren Nähte sind von Hand genäht. Das Kuriose an diesem ersten Kleid ist noch die moderne „Prinzessnaht“, die ich dann bei späteren Modellen, nach intensiverer Recherche, durch eine historisch korrekte Naht ersetzt habe.

 

Die nachfolgenden Kleider waren dann in einem ausgebesserten, historisch korrekteren Schnitt angelegt. An dieser Stelle muss ich erwähnen, daß ich die Recherche zu Optik, Schnitt und Material selbst betreibe und nach dem neuestem Stand der Wissenschaft ständig aktualisiere. Meine Kleider entwickeln sich von mal zu mal weiter und ich entdecke immer wieder neue Nähte und Details. Die Anfertigung einer Rekonstruktion möglichst nahe am historischen Original bietet für mich einen besondern Reiz und ist mein persönlicher Antrieb.

Dabei ist eine meiner größten Herausforderungen, den Look der damaligen Zeit aus zeitgenössischen Bildquellen in die Moderne zu übertragen.

Ein Jahr später entwickelte ich das nächste Ensemble, diesmal also ohne die mir inzwischen peinliche Prinzessnaht , und – ach ja – ich habe Stoffknöpfe entdeckt!

Cotehardie 2.0 aus pflanzengefärbter (Krapp) Wolle, auch komplett mit Leinen gefüttert. Dieses Kleid habe ich für ein Living History Event in Morimondo/Italien genäht. Deshalb sind die Ärmel und die Anordnung der Knöpfe italienisch inspiriert.

Passend zu meiner krapproten Cotehardie habe ich eine Surcote, auch aus pflanzengefärbter (Zwiebel) Wolle, angefertigt, natürlich auch komplett mit Leinen gefüttert.

Die Stoffe sind von WWW.NATURTUCHE.DE <3

Nach und nach werde ich meine Blog-Beiträge mit Detailaufnahmen und Making Offs erweitern. Bei Fragen oder Anregen nutzt gerne die Kommentarfunktion oder kontaktiert mich über Facebook.

Eure Karo

-Fotos & Artwork: Jonas Radtke-

 

www.Gewand-Manufaktur.com

Mein Online Shop wird gerade überarbeitet. Im Zuge eines kleinen Relaunch bekommt er ein neues Gewand! 😉

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My Online Shop is now under construction. It`s time for refreshing and a new dress. 😉

www.gewand-manufaktur.com